Gärten im Meraner Land: Trauttmansdorff, Kränzelhof und der Hohenwart-Garten in Schenna

Das Meraner Land ist eine Gartenlandschaft. Nicht nur, weil hier einige der schönsten Gärten Südtirols liegen. Sondern weil sich das Gartengefühl in dieser Region fast überall zeigt: in den Promenaden von Meran, zwischen Palmen und Zypressen, in Weinbergen und Apfelwiesen, auf sonnigen Hängen, an schattigen Waalwegen und dort, wo alpine Frische auf mediterrane Leichtigkeit trifft.

Wer Gärten liebt, findet rund um Meran besondere Orte: die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, den Kränzelhof in Tscherms, die Orchideenwelt in Gargazon oder die grünen Spazierwege der Kurstadt Meran. Jeder dieser Orte erzählt Garten auf seine eigene Weise.

Und dann gibt es den Hohenwart-Garten in Schenna. Einen Garten, der nicht nur schön ist, sondern mit dem Haus lebt. Er duftet, spendet Schatten, rahmt Ausblicke, schmückt Tische, zieht ins Spa ein, wird im Glas serviert und begleitet Gäste bis ins Zimmer.

Auf Hohenwart wird Gartenkultur zum Urlaubsgefühl. Mediterran und alpin. Gewachsen und gepflegt. Großzügig, vielfältig und natürlich.

Das Meraner Land als Gartenregion

 

Rund um Meran hat Gartenkultur eine lange Geschichte. Das milde Klima der Kurstadt, die geschützte Lage am Fuß der Berge und die besondere Mischung aus alpiner Landschaft und südlicher Vegetation haben eine Umgebung geschaffen, in der Pflanzen aus unterschiedlichen Welten nebeneinander wachsen.

Palmen neben Bergblick. Zypressen neben Apfelbäumen. Rosen neben Weinreben. Oliven, Lavendel und Kräuter in einer Landschaft, die gleichzeitig von Bergen, Wasserläufen und Waalwegen geprägt ist.

Gerade deshalb ist das Meraner Land für Gartenliebhaber so besonders. Es geht hier nicht nur um einzelne Ausflugsziele. Die ganze Region trägt dieses Gartengefühl in sich: Meran mit seinen Promenaden und Parks, Trauttmansdorff mit seiner botanischen Fülle, der Kränzelhof mit Kunst, Wein und Labyrinth, die Orchideenwelt in Gargazon mit ihrer exotischen Pflanzenwelt und Schenna, sonnig oberhalb der Kurstadt, mit Blick in die Berge und hinunter ins Tal.

Mittendrin liegt das Hohenwart. Ein Hotel oberhalb von Meran, das diese Gartenkultur nicht nachahmt, sondern auf seine eigene Weise weiterführt.

Der mediterran-alpine Hohenwart-Garten

 

Der Hohenwart-Garten ist kein einzelner Gartenraum. Er ist ein Geflecht aus Plätzen, Wegen, Düften, Terrassen, Rückzugsorten und Ausblicken. Er verbindet mediterranes Lebensgefühl mit alpiner Gartenkultur und erzählt damit genau das, was auch die Lage des Hauses prägt: Schenna oberhalb von Meran, zwischen Bergdorf und Kurstadt, zwischen südlicher Wärme und frischer Höhe.

Hier wachsen Lavendel und Rosmarin neben Rosen und Laubbäumen. Mächtige Nussbäume spenden Schatten auf der Terrasse. Der Blick öffnet sich zur Texelgruppe, und an heißen Tagen duftet es nach Kräutern, Blüten und warmem Stein. So entsteht ein Garten, der nicht inszeniert wirkt, sondern gewachsen. Kein Schaugarten, sondern ein Zuhause im Grünen.

Der Hohenwart-Garten trägt die Handschrift von Frau Christine. Sie kennt seine Winkel, seine Pflanzen und seine Stimmungen. Für sie ist er großzügig, vielfältig und natürlich gewachsen. Ein Ort, der mit den Jahreszeiten atmet: im Frühling mit den ersten Zwiebelblumen und der rosa Blüte des Judasbaums, im Sommer mit Lavendel, Rosen, Kräutern und einem Meer aus Grüntönen, im Herbst mit goldenem Laub, Astern und warmem Licht.

Morgens hört man Vögel. Mittags summen Bienen und Schmetterlinge um Lavendel und Rosen. Nachmittags sucht man sich einen Platz im Schatten. Und abends wird die Terrasse zum entspannten Ausklang des Hohenwart-Tages.

Gartenzimmer: Lieblingsplätze auf Hohenwart

 

Vielleicht lässt sich der Hohenwart-Garten am besten als eine Folge von Gartenzimmern beschreiben. Jedes hat seine eigene Stimmung, seine eigene Nutzung und seine eigene Tageszeit.

Unter den Nussbäumen auf der Terrasse entsteht an warmen Tagen ein luftiger Schattenraum für Frühstück, Marende, Abendessen oder einen ruhigen Moment zwischendurch. Die Duftwiesen mit Lavendel, Rosmarin und Rosen erzählen den Garten besonders sinnlich. Sie duften, ziehen Bienen und Schmetterlinge an und verbinden Schönheit mit ökologischem Wert. Wer Düfte liebt, sollte auch den Kräutergarten unter der Terrasse entdecken, wo neben Lavendel und Rosmarin auch Currykraut wächst.

Die Liegewiese beim 25-Meter-Sportbecken ist das sommerliche Gartenzimmer: Wasser, Gras, Sonne, Schatten und Bewegung kommen hier zusammen. Unterhalb von Haus Christine finden sich ruhigere Plätze zum Lesen oder für einen Moment des Innehaltens. Auch Familien haben ihr eigenes Gartenzimmer. Die Wiese auf dem Dach der Garage ist Kinderspielplatz und zeigt, wie vielfältig Garten auf Hohenwart gedacht wird. Er ist nicht nur Ruheort, sondern auch Bewegungsraum, Spielraum und Begegnungsraum.

Und dann gibt es noch den Garten über dem Garten: die Dachterrasse des VistaSpa mit Kneipp-Parcours, Panoramablick und besonderer Ruhe über den Dächern. Hier wird Garten zum Wellnessraum. Sonne, Wasser, Ausblick und Ruhe verbinden sich zu einem Ort, an dem man nicht nur schaut, sondern spürt.

Garden to Table, Spa & Room

 

Im Hohenwart endet der Garten nicht an der Gartentür. Er zieht weiter ins Haus: auf den Tisch, ins Glas, ins Spa und bis in die Zimmer.

Rosen, Lavendel, Rosmarin und Minze erzählen diese Verbindung besonders schön. Rosen wachsen auf dem ganzen Gelände: am Rand der Terrasse, entlang der Gartenwege, an Hauswänden und als natürliche Einteilung zwischen den Gartenzimmern. Darunter sind auch heimische Wildrosen wie die Wein-Rose, die Hunds-Rose, die Hecken-Rose und die Bibernell-Rose. Sie finden sich als Schnittblumen auf den Tischen, als Dekoration im Haus und in den Ritualen des VistaSpa wieder.

Lavendel steht für Sommer, Duft und Erinnerung. Wenn er nach der Blüte geschnitten wird, sammelt Frau Christine ihn gemeinsam mit dem Etage-Team und verarbeitet ihn zu Lavendelsäckchen. In den Kleiderschränken der Zimmer bewahren sie den Duft des Sommers und tragen ein Stück Garten bis in die Zimmer der Gäste.

Rosmarin und Minze verbinden den Garten mit der Bar. Peter oder Angelo schneiden sie frisch, wenn sie für Cocktails gebraucht werden. Besonders der Rosmarin gehört zum Hohenwart-Spritz und bringt den mediterranen Charakter des Gartens ins Glas.

So wird der Garten nicht nur betrachtet. Er wird gerochen, getrunken und berührt. Als Blüte auf dem Tisch. Als Kräuternote im Aperitif. Als Duft im Zimmer. Als kleines Ritual im Tageslauf.

La Vie En Rose

 

Besonders schön zeigt sich diese Verbindung im VistaSpa. Hier wird der Garten Teil der Behandlung.

Das Ankommen beginnt mit einem Fußbad in der Klangschale und Rosenblüten. Es folgen eine Ganzkörpermassage mit Rosenöl und warmen Rosenstempeln, eine Rosenöl-Gesichtsmassage und ein Nachruhen mit Prosecco. Rosen werden hier nicht nur als Duft verstanden, sondern als Ritual für Körper und Gesicht.

Auch bei der Wellness-Fußbehandlung spielen Rosen eine Rolle: Fußbad mit frischen Rosenblüten, Rosensalz-Peeling, Pflege und Massage. Der Garten wird so zu einem körperlichen Erlebnis. Ruhig, natürlich und sinnlich.

Was draußen blüht, wirkt drinnen weiter. Das ist Garden to Spa im Hohenwart-Sinn.

Ein Garten, der Verantwortung trägt

 

Ein schöner Garten ist im Hohenwart nicht genug. Er soll auch sinnvoll, widerstandsfähig und verantwortungsvoll sein.

Deshalb wird bewusst gepflanzt. Bienen- und schmetterlingsfreundliche Arten spielen eine wichtige Rolle. Heimische und robuste Pflanzen wie Wildrosen oder Palabirnen finden Platz. Trockenresistente Pflanzen wie Lavendel, Rosmarin, Salbei, Thymian, Myrte, Granatapfel oder Nussbaum passen zu sonnigen Standorten und zu einem Klima, das sich verändert.

Auch die Pflege folgt diesem Gedanken. Resistente Sorten helfen, Pflanzenschutz zu vermeiden. Begrünte Dächer kühlen, schaffen Lebensraum und fördern Artenvielfalt. Der Garten wird in der Nacht bewässert, damit weniger Wasser verdunstet. Dafür nutzt Hohenwart Regenwasser aus unterirdischen Tanks. Die Bewässerung wird saisonal und je nach Wetter angepasst.

So entsteht ein Garten, der nicht gegen die Natur arbeitet, sondern mit ihr. Ein Garten, der schön ist, weil er lebt. Und verantwortungsvoll, weil er bleiben soll.

Gärten im Meraner Land, die einen Besuch wert sind

 

Wer im Hohenwart Urlaub macht, wohnt mitten in einer der schönsten Gartenregionen Südtirols. Einige besondere Gartenorte rund um Meran liegen nahe genug für einen einfachen Ausflug während eines Urlaubs in Schenna.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
 

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran sind der große Klassiker und zählen zu den bekanntesten Gartenanlagen Südtirols. Botanische Vielfalt, internationale Gartenwelten, Wasserflächen, Aussichtspunkte, saisonale Blütenbilder und das Touriseum, das Landesmuseum für Tourismus, machen sie zu einem Ausflugsziel, das man mindestens einmal erlebt haben sollte.

Trauttmansdorff ist ideal für alle, die Pflanzen lieben. Aber auch für Gäste, die einfach ein paar Stunden zwischen Farben, Düften, Spazierwegen und Ausblicken auf die Kurstadt Meran verbringen möchten.

Kränzelhof in Tscherms
 

Der Kränzelhof erzählt Garten auf andere Weise. Hier verbinden sich Natur, Wein, Kunst und Labyrinth zu einem Ort, der intimer und kontemplativer wirkt als ein klassischer botanischer Garten.

Es ist ein Garten zum langsamen Gehen, Schauen, Innehalten und Sich-Überraschen-Lassen. Eine schöne Idee für alle, die einen ruhigen, etwas anderen Ausflug suchen: mit Grün, Kultur und Atmosphäre.

Orchideenwelt in Gargazon
 

Die Orchideenwelt in Gargazon ist ein kleiner Ausflug in eine exotische Pflanzenwelt. Orchideen, tropische Pflanzen, intensive Farben und besondere Räume machen sie vor allem für Familien, Pflanzenliebhaber und neugierige Gäste interessant, die einen anderen Blick auf Gartenkultur suchen.

Sie lässt sich gut mit weiteren Zielen in der Umgebung verbinden, besonders an Tagen, an denen man ein kürzeres, farbenreiches und angenehmes Erlebnis sucht.

Meran als Gartenstadt
 

Auch Meran selbst ist ein Gartenort, den man zu Fuß entdecken kann. Der Tappeinerweg, die Promenaden entlang der Passer, der Elisabethpark und die baumgesäumten Wege der Stadt zeigen die grüne, elegante Seite der Kurstadt Meran.

Ideal für einen Spaziergang vor oder nach einem Kaffee im Zentrum, einem kleinen Stadtbummel oder einem leichten Nachmittag zwischen Wasser, Licht, Pflanzen und Architektur.

Und danach? Danach führt der Weg zurück nach Schenna. Zurück ins Hohenwart. Dorthin, wo Garten nicht nur Ausflug bleibt, sondern Teil des eigenen Urlaubstages wird.

Der Garten als Zuhause

 

Das Besondere am Hohenwart-Garten ist vielleicht genau das: Er will nicht beeindrucken. Er ist Lebensraum. Vom ersten Vogelgesang am Morgen bis zum letzten Licht auf der Terrasse.

Man begegnet ihm beim Frühstück unter dem Nussbaum, im Duft der Rosen und Kräuter, im Schatten eines ruhigen Platzes, im Hohenwart-Spritz mit Rosmarin, im Rosenritual des VistaSpa und im Lavendelduft, der im Zimmer auch im Winter an warme Tage erinnert.

So wird aus Garten mehr als ein schöner Ort. Er wird Teil des Urlaubs. Ein Ort, an dem mediterrane Leichtigkeit und alpine Ruhe nicht nur sichtbar werden, sondern spürbar.

Im Meraner Land kann man große Gärten besuchen. Auf Hohenwart wird der Garten zum Zuhause auf Zeit.

Suchen Sie sich Ihr Lieblingsplätzchen. Und erleben Sie, wie viel Garten in einem Hohenwart-Tag steckt.

Ein Garten, der bleibt. Im Ort, der bleibt.