Sommerurlaub mit Kindern im Meraner Land: 7 Ferientage rund um Schenna und Meran
Sommerferien mit Kindern sind kostbar. Endlich Zeit füreinander, endlich raus aus dem Alltag. Gleichzeitig soll der Urlaub für alle funktionieren: Kinder wollen ins Wasser, sich bewegen und etwas erleben. Größere Kinder und Teens brauchen Abwechslung. Kleinere Geschwister brauchen Pausen, kurze Wege und sichere Orte für Entdeckungen. Eltern wünschen sich Momente zum Durchatmen. Und wenn Oma und Opa mitreisen, sollen auch sie auf ihre Kosten kommen.
Genau deshalb ist das Meraner Land im Sommer ein ideales Urlaubsziel. Rund um Schenna und Meran treffen Wasser, Berge, Kurstadt, Almen, Gärten und Familienabenteuer aufeinander. Und dazwischen das Hotel Hohenwart mit allem, was Familienurlaub braucht: Pools, Garten, FamilySpa, Terrasse, Ausblick und der Freiheit, jeden Ferientag ganz entspannt neu zu entscheiden.
Natürlich muss kein Ferientag genau so ablaufen. Die sieben Ideen sind keine fixe Wochenplanung, sondern Inspiration für Familien, die jeden Morgen neu entscheiden möchten: Wasser oder Berg, Meran oder Alm, Action oder Ruhe.
So kann eine Sommerferienwoche im Hohenwart aussehen.
Ferientag 1: Ankommen, schwimmen, durchatmen
Der erste Ferientag darf ganz entspannt und ohne großen Plan sein. Ankommen, auspacken, Schuhe ausziehen, Badesachen suchen und ins Wasser.
Im Hohenwart können Kinder im Hallenbad des FamilySpa planschen, im 25-Meter-Sportbecken schwimmen oder im Garten unterwegs sein. Dazu gibt es viel Platz zum Sonnenliegen, Spielen und Entdecken. Für kleinere Kinder sind Wasser und Spielzimmer oft schon genug, um im Urlaub anzukommen. Für Schulkinder wird aus dem Pool schnell ein Ort für Wettschwimmen, Tauchen, Springen und erste Ferienfreundschaften.
Eltern müssen an diesem Tag nicht organisieren. Sie dürfen mit ins Wasser, im Garten sitzen, auf der Terrasse ankommen oder später im VistaSpa Ruhe finden. Hier ist reichlich Platz für gemeinsame Familienzeit und persönliche Auszeit.
Ferientag 2: Mit Kindern über schattige Wege nach Meran
Meran gehört zu einem Urlaub in Schenna einfach dazu. Auch im Sommer. Mit Kindern sollte es aber kein langer Stadttag in der Mittagshitze sein. Am schönsten ist Meran, wenn der Weg dorthin schon Teil des Erlebnisses ist und die Kurstadt am Ende das leichte Ziel bleibt: für ein Eis, einen Kaffee, einen Blick auf die Passer oder einen kurzen Spaziergang durch die Lauben.
Ein besonderer Tipp von unserem Wanderführer Hubert ist der Weg über den Riffianerweg und weiter auf den Maiser Waalweg Richtung Meran.
Statt sich die Hitze zu suchen, hält man sich dort, wo der Sommer angenehmer wird: im Schatten, am Wasser und im Grünen. Für Familien ist das ideal, weil Kinder unterwegs immer wieder etwas entdecken und der Weg nicht nach „Stadtmarsch“ wirkt, sondern nach einem kleinen Sommerabenteuer.
Der Maiser Waalweg verläuft angenehm am Wasser entlang durch Wald, Wiesen und Kulturlandschaft. Die Steigung bleibt überschaubar, viele Abschnitte sind schattig, wobei er immer wieder Ausblicke Richtung Obermais, Meran, Schenna und Dorf Tirol freigibt. Gerade an warmen Sommertagen ist das ein großer Vorteil.
Unten angekommen, braucht es oft gar kein großes Programm mehr. Ein Eis, ein Kaffee oder ein kurzer Spaziergang entlang der Passer oder durch die Lauben reichen völlig aus. Danach geht es bequem mit dem Bus 231 zurück nach Schenna. Mit dem Südtirol Guest Pass Schenna lässt sich der Ausflug ganz unkompliziert planen.
Ferientag 3: Bergtag mit Kindern auf Meran 2000, am Taser oder am Matatzer/Ulfaser Waalweg
Wenn es im Tal warm wird, zieht es einen hinauf in luftige Höhen. Ein Bergtag bringt frische Luft, Panoramablick und Bewegung, die für alle Generationen gut machbar ist.
Für Familien ist Meran 2000 besonders vielseitig. Dort gibt es leichte Wege, Hütten, Aussicht und Kinderattraktionen wie das Outdoor Kids Camp an der Bergstation oder den Alpin Bob. Auch Herden von Haflinger Pferden mit ihrem hellen Fell und den blonden Mähnen können auf der Hochalm immer wieder gesichtet und beobachtet werden. Mit kleineren Kinder oder für einen überschaubaren Ausflug ist auch die Taser Alm interessant. Ein kurzer Aufstieg mit der Seilbahn und oben warten Natur, zahlreiche Wege und ein großer Abenteuerspielplatz.
Und dann gibt es noch einen besonderen Tipp von unserem Wanderführer Hubert: den Matatzer/Ulfaser Waalweg im Passeiertal.
Vom Parkplatz Kratzegg führt die Wanderung zunächst mit leichter Steigung zur Ulfaser Alm. Dieser Abschnitt ist nach Huberts Erfahrung sogar mit geländetauglichen Kinderwagen gut machbar. Ab der Alm beginnt der eigentliche großteils flach verlaufende Waalweg. Er ist angenehm schattig und folgt dem Lauf des Wassers in eindrucksvollen Fichten- und Lärchenwaldern.
Gerade im Hochsommer ist das ein Geschenk. Die Höhe, der Wald und das fließende Wasser machen die Wanderung angenehm frisch. Kinder, die gerne am Wasser spielen, finden hier kleine Entdeckermomente. Und wer noch mehr Abkühlung möchte, kann die Beine kurz in den Waal halten.
Dank des Hohenwart Wanderverleihs sind Sie auf aktive Bergtage gut vorbereitet. Wanderkarten, Rucksäcke, Wanderstöcke, Kindertragen, geländetaugliche Kinderwagen und Buggys können ausgeliehen werden. Dazu kommen persönliche Tipps an der Rezeption, geführte Wanderungen und Wandershuttles zu ausgewählten Touren.
Ferientag 4: Trauttmansdorff mit Kindern entdecken
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind kein klassischer Kinderausflug und gerade deshalb so wertvoll. Denn sie funktionieren für viele Generationen gleichzeitig. Kinder entdecken Wege, Wasser, Aussichtspunkte und versteckte Stationen. Eltern genießen die besondere Gartenwelt und Großeltern gehen in ihrem eigenen Tempo, wählen eigene Wege und können Pausen einplanen.
Für Kinder wird Trauttmansdorff spannend, wenn man es nicht als „Gärten anschauen“ erzählt. Es geht ums Entdecken. Um die Botanische Unterwelt, den Verbotenen Garten, Wasser, Tiere, Aussicht und kleine Überraschungen entlang der Wege. Auch der Verliebtengarten gehört zu jenen Orten, die neugierig machen und Gesprächsstoff liefern. Wer möchte, kann den Besuch mit einem kurzen Abstecher ins Touriseum verbinden.
Im Sommer lohnt es sich, den Gartentag gut zu timen. Nicht zwingend in der größten Hitze, sondern eher mit einem ruhigen Start, Pausen und genug Zeit. Trauttmansdorff ist kein Ort zum schnellen Abhaken. Es ist ein Ort zum Streifen, Staunen und Stehenbleiben.
Ferientag 5: Greifvögel, Steinzeit und kleine Abenteuer im Meraner Land
Nicht jeder Ferientag braucht einen großen Plan. Manchmal reicht ein kleines Ziel, das Kinder sofort verstehen: Tiere sehen, Minigolf spielen, eine Burg besuchen, Greifvögel beobachten oder in eine andere Zeit eintauchen.
Rund um Schenna und im Meraner Land gibt es dafür viele Möglichkeiten. Bei Schloss Tirol wird Gufyland mit der Greifvogelschau zu einem besonderen Erlebnis: Adler, Falken, Eulen und andere Greifvögel faszinieren Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Es ist nicht nur ein Ausflug zu Tieren, sondern ein Moment des Staunens, wenn die Vögel über dem Burghügel ihre Kreise ziehen.
Am Rainguthof bei Tisens erleben Familien Tiere und Bauernhofatmosphäre. Der ehemalige Bergbauernhof ist heute eine kleine Tierwelt mit weitläufigem Gelände, Gehegen und Tieren, die teilweise frei herumlaufen. Ziegen, Hirsche, Lamas, Emus und viele andere Tiere können hier aus nächster Nähe beobachtet werden.
Auch der ArcheoParc im Schnalstal ist ein spannender Ausflug für Familien, die Lust auf Steinzeit, Draußensein und Entdecken haben. von Feuerschlagen über Brotbacken bis zum Bogenschießen. Das absolute Highlight ist eine Bootsfahrt im Einbaum und damit hautnah zu erfahren, wie man sich zu Ötzis Zeiten auf den Seen und Flüssen im Alpenraum fortbewegt hat.
Und wenn noch ein freier Nachmittag übrig bleibt, bietet sich ein Minigolfspiel in unmittelbarer Nähe zum Hohenwart an.
Ferientag 6: Action für größere Kinder und Teens
Familienurlaub verändert sich, sobald die Kinder älter werden. Was für kleinere Kinder reicht, ist für Teens oft zu wenig. Sie brauchen Tempo, Bewegung und Erlebnisse, die nicht nach Kinderprogramm klingen. Genau dafür bietet das Meraner Land viele Möglichkeiten.
Ein starkes Ziel für einen aktiven Familientag ist Pfelders im Passeiertal. Beim Mountaincarting geht es zuerst entspannt mit der Bahn nach oben, bevor die Abfahrt auf drei Rädern beginnt – und dazu viele Kurven, frische Bergluft und jeder Menge Tempo.
Der Ausflug nach Pfelders lässt sich gut mit dem Spider Park verbinden, einem Hochseilgarten zwischen den Bäumen. Je nach Alter, Größe und Mut wird geklettert, balanciert und gesichert. Größere Kinder und Teens wagen sich an die Zip-Line. Für kleinere Geschwister gibt es einen eigenen Netzparcours.
Auch Wasser kann im Sommer zum Abenteuer werden, besonders wenn man ein bisschen Nervenkitzel mag. Beim Rafting auf der Etsch oder auf der Passer erleben Familien den Fluss einmal anders: nicht vom Ufer aus, sondern mittendrin.
Und dann gibt es natürlich das Thema Bike. Rund um Schenna und Meran finden aktive Familien viele Möglichkeiten für Touren. Im Hohenwart beginnt auch das nicht bei null: E-Mountainbikes können ausgeliehen werden, dazu gibt es einen abschließbaren Bike-Raum, persönliche Tipps und die geführte E-Biketour im Wochenprogramm.
Ferientag 7: Wenn das Wetter nicht mitspielt oder alle Pause brauchen
Auch im Sommer gibt es Tage, an denen es regnet, zu heiß ist oder alle einfach müde sind. Genau an solchen Tagen braucht es einen guten Plan B.
Die Eisenbahnwelt in Rabland ist ein Klassiker für kleine und große Entdecker. Züge, Landschaften im Miniaturformat und viele Details machen den Besuch besonders für Kinder spannend, die gerne schauen, suchen und staunen.
Im Südtiroler Obstbaumuseum in Lana entdecken Kinder auf spielerische Weise, wie eng Apfelanbau, Landwirtschaft und die Kulturlandschaft des Meraner Lands miteinander verbunden sind. Besonders an einem Regentag bietet sich hier eine ruhige und zugleich familienfreundliche Gelegenheit, die Region besser kennenzulernen.
Wer Bewegung braucht, findet in der Rockarena in Meran eine gute Indoor Option. Dort geht es um Klettern, Konzentration und ein bisschen Mut. Für größere Kinder und Jugendliche ist das oft genau richtig: aktiv sein, etwas ausprobieren, eigene Grenzen spüren und danach stolz wieder herauskommen.
Aber der wichtigste Ort für einen Pausentag bleibt das Hohenwart selbst. Während der Nachwuchs im betreuten Kinderprogramm kleine Abenteuer erlebt, können Eltern entspannt ein gutes Buch aus Christines Bücherliste an einem schattigen Platz im Garten genießen oder sich bei einer Massage verwöhnen oder im Vista Spa Solebecken treiben lassen.
Manchmal ist genau das der schönste Ferientag.
Sommerferien, die für alle funktionieren
Eine Woche Sommerurlaub mit Kindern im Meraner Land kann sehr unterschiedlich aussehen. Ein Tag beginnt im Wasser. Einer führt nach Meran. Einer hinauf auf den Berg. Einer in die Gärten von Trauttmansdorff. Einer zu Tieren, Burgen oder kleinen Schenna-Abenteuern. Einer bringt Action für die Größeren. Einer bleibt vielleicht ganz bewusst im Hotel.
Das Schöne ist: Im Hohenwart muss sich Familie nicht auf eine Art Urlaub festlegen. Kinder, Eltern und Großeltern dürfen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Es gibt Wasser und Ruhe, Berge und Stadt, Spiel und Genuss, eigene kleine Ferienmomente und gemeinsame Zeit.
So werden aus sieben Ferientagen Erinnerungen, die bleiben.