Unsere Mitarbeiter im Hotel Hohenwart

Nachhaltigkeit im Hohenwart hat kein Startdatum. Sie hat Wurzeln.

Es gibt Häuser, die wachsen nicht nur in die Höhe, sondern in die Tiefe. Das Hohenwart über Meran gehört dazu. Seit 1957 treffen wir Entscheidungen mit Blick auf morgen: für Menschen, für die Landschaft, für die Kultur, die uns trägt. Im Juni 2025 hat dieser Weg ein sichtbares Zeichen bekommen: Level 3 des Südtiroler Nachhaltigkeitslabels, zertifiziert nach den weltweit gültigen GSTC-Kriterien. Ein Meilenstein und für uns vielmehr das Echo von Jahrzehnten gelebter Verantwortung.

 

 

Warum wir tun, was wir tun

 

Wir arbeiten mit Menschen – für Menschen“, sagt Josef Mair. Dieser Satz steht nicht im Rahmen, er führt die Hand. Wir wollen einen Ort, an dem Natur und Mensch sich gegenseitig guttun. Wo Gäste loslassen können und unser Team mit Stolz sagt: Das ist unser Haus.

 

 

 

Unser Weg zur Zertifizierung

 

2023 haben wir begonnen, das, was wir tun, sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Die CO₂-Bilanz unseres laufenden Betriebs war der Anfang, daraus entstanden gemeinsame Ziele – und Level 1 als formaler Schritt. Juniorchef Franz Mair koordinierte den Prozess, hielt den Faden zur Destination und verantwortete die CO₂-Berechnung.

 

Im Winter 2024/25 setzten wir uns das mit der GSTC-Zertifizierung das wohl ambitionierteste Ziel, welches es im Bereich Nachhaltigkeit zu erreichen gibt: infolge wurde gesammelt, sortiert, geschärft: ein Maßnahmenpaket geschnürt und unser Leitbild formuliert. Laura vom Rezeptionsteam verband Daten und Dokumente mit der Praxis im Haus, setzte das Reporting auf und bereitete Inhalte so auf, dass sie verständlich und ehrlich bleiben. Gabi achtete darauf, dass rechtliche Vorgaben, Verträge und Dokumentation stimmen. Mit Saisonbeginn wurde das gesamte Hohenwart-Team mit ins Boot geholt. Im April folgte Level 2, im Mai das Audit – und im Juni 2025 schließlich Level 3.

Die Pools werden mit grünem Strom geheizt
Licht und Beschattung im gesamten Haus werden zentral gesteuert

Die großen Hebel – und die Menschen dahinter

 

Energie, die klug eingesetzt wird

 

Wenn morgens die Sonne hinter der Texelgruppe hervorkommt, passt sich das Haus an: Licht und Beschattung folgen dem Tag, Heizung und Kühlung werden zentral gesteuert. Drei Blockheizkraftwerke liefern zusammen 96 kW Wärme und Strom; auf den Dächern produziert Photovoltaik mit 87 kW-Peak. Was fehlt, beziehen wir als Südtiroler Grünstrom. Herr Mair schafft dafür die baulichen und technischen Grundlagen – leise, verlässlich, konsequent. Im täglichen Geschehen unterstützen ihn unsere Housekeeping-Team Giuseppe, Janos und Christian. Sie verlängern Produktlebensdauern, reparieren, statt zu ersetzen, stellen Bewässerung so ein, dass sie dann läuft, wenn Pflanzen es brauchen, und halten die Abfallkreisläufe sauber getrennt. Ihre Arbeit fällt selten auf, macht aber doch den Unterschied.

 

 

Sauberkeit, die gesund denkt

 

Heidi, unsere Gouvernante, arbeitet nach einem einfachen Prinzip: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Reinigungsmittel werden präzise dosiert, Fenster mit Wasserdampf gereinigt, Zimmer mit Trockendampf. Frau Gerti hingegen ökologisiert Amenities und organisiert Einkäufe präzise und effizient wie eine Schweizer Uhr. Unsere Bäder sind somit ausgestattet mit großen Spendern von zertifizierten Körperpflege- und Hygieneprodukten.

Im Garten wird auf Biodiversität und ökologische Düngung geachtet
Saunen wreden mit Strom unserer 3 Blockheizkraftwerken geheizt

Entspannung, die Körper und Seele guttut

 

Im Spa setzt Lisa auf zertifizierte Kosmetik aus Südtirol von PLIMA und TEAM DR JOSEPH, sowie die Naturkosmetik von Dr. Barbara Boos. Stefan ergänzt das Team als Physiotherapeut und erinnert uns daran, dass Erholung auch körperlich beginnt.

 

 

Ein Garten, der atmen darf

Wer früh unterwegs ist, hört zuerst die Amseln. Später summt der Lavendel. Frau Christine denkt den Garten als lebendiges Gefüge. Mit unseren Gärtnern Riccardo und Akhtar setzt sie auf heimische Arten, ungefüllte Rosen, blühende Hecken und Lavendel. Auf sonnigen Hängen wachsen Rosmarin, Oliven und andere trockenfeste Pflanzen; auf Flachdächern entstanden grüne Inseln als kühle Refugien für Insekten und Vögel. Gedüngt wird mit Pferdemist vom Reiterhof Sulfner. Die Kreisläufe reichen bis ins Haus: Rosenblätter trocknen für Spa-Rituale, Lavendel duftet in kleinen Säckchen, Minze landet an der Bar, Kräuter würzen die Küche.

 

 

Küche, die Ehrlichkeit spricht

In der Küche führt Chefkoch Maurizio Pitscheider eine klare, saisonale Linie. Seine Küche ist authentisch und bringt Landschaft und Traditionen auf den Teller. Kräuter kommen aus dem Garten, Sirupe und Chutneys entstehen im Haus. Souschef Csaba achtet auf ganzheitliche Verwertung from-nose-to-tail.

 

Peter, unser Sommelier, pflegt eine Weinkarte, die zu rund 70 Prozent aus Südtirol stammt – mit besonderer Liebe zu jungen, engagierten Gütern.

Frühstückseier von glücklichen Hennen vom Innerluferhof
Wiederbefüllbare Flaschen als Begrüßungsgeschenk

Mobilität, die den Verzicht aufs Auto zulässt

 

Wer ohne Auto kommt, reist unbeschwert. Bus ab München ohne Umsteigen direkt nach Schenna, gute Bahnverbindungen aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Wir holen in Meran oder Bozen ab; wer mag, schickt das Gepäck vorab per Kurier. Vor Ort ermöglichen Südtirol Guest Pass, Wander-Shuttles, geführte Touren und E-Bikes sanfte und sorgenfreie Mobilität. In den Bergen zeigt Wanderleiter Hubert wie man Wege geht ohne Spuren zu hinterlassen.

 

 

Was 2025 neu gewachsen ist

 

Manches fällt sofort auf: wiederverwendbare Wasserflaschen zur Begrüßung, weil unser Quellwasser ein Schatz ist, die eindrucksvolle Kunstausstellung der Schenner Künstlerin, Judith Klotzner, die dieses Jahr im Hohenwart zu Gast ist und ein Hausfest an Dienstagen, wo traditionelle Südtiroler Musik und unsere jahrzehntelange Partnerschaft mit der familieneigenen Hausbrauerei Pfefferlechner mit Fassanstich gefeiert wird. Manches ist subtiler in unser Angebot eingeflochten: Frühstückseier vom Innerluferhof in Riffian, Passeirer Forelle und Gsteirer Lamm erhielten einen deutlicheren Platz in unserer Kulinarik. In unserem Housekeeping haben wir das Sortiment an EU-Ecolabel weiter ausgebaut und Einweg-Plastik endgültig verbannt. Sehr am Herzen liegt uns nicht nur eine präsente und authentische Kommunikation unserer Traditionen und kultureller Besonderheiten, sondern auch eine transparente und offene Kommunikation unseres Engagements, wofür wir unsere Gäste systematisch um ihre Wahrnehmung und Beurteilung bitten.

 

 

Ausblick

 

Die Auszeichnung bestätigt unseren Kurs. Wir gehen ihn weiter, aufmerksam und mit Freude. Unsere Nachhaltigkeitsstrategie lebt vom Miteinander. Gemeinsam mit Gästen, Mitarbeitern und Partnern gestalten wir einen Weg, der Genuss, Erholung, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit verbindet – für ein Hotel, das weit über seine Mauern hinaus Wirkung entfaltet.

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