Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff - Botanische Vielfalt, Ausblicke und besondere Momente im Meraner Land

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind ein Ort, den viele unserer Gäste nicht nur einmal besuchen. Sie kommen wieder – zu einer anderen Jahreszeit, bei anderem Licht, mit mehr Zeit. Vielleicht, weil sich die Gärten nicht aufdrängen. Vielleicht, weil sie Raum geben: für einen langen Spaziergang, für Pausen auf der Bank, für den Blick über Meran und das Etschtal. Und vielleicht auch, weil sie sich immer wieder verändern. Mit den Jahreszeiten, mit dem Wachstum der Pflanzen – und von Jahr zu Jahr aufs Neue, wenn andere Blüten, Farben und Gartenbilder den Ton angeben.

 

Oberhalb der Stadt, nur wenige Fahrminuten vom Hotel Hohenwart in Schenna entfernt, ziehen sich die Gärten terrassenförmig den Hang hinauf. Schon am Eingang öffnet sich der Blick über das Tal, auf die Dächer von Meran und die umliegenden Berge. Von hier aus führen Wege durch unterschiedlichste Gartenbereiche – gut angelegt, übersichtlich, und dennoch mit genügend Freiheit, um den eigenen Rhythmus zu finden.

 

Ein Frühlings-Spaziergang durch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
Ein Besuch in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Pflanzen aus aller Welt im milden Klima von Meran

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff zählen zu den bedeutendsten botanischen Gärten Italiens – ausgezeichnet als Italiens schönster Garten und mehrfach prämiert auf europäischer Ebene. Auf rund zwölf Hektar wachsen hier Pflanzen aus nahezu allen Klimazonen der Erde. Möglich macht das das milde Klima des Meraner Landes, das mediterrane, alpine und exotische Vegetation auf besondere Weise vereint.

 

Beim Rundgang wechseln sich mediterrane Gartenbilder mit Olivenbäumen und Zypressen ab mit farbenreichen Staudenbeeten, Palmen, Wasserflächen und alpinen Pflanzengruppen. Sonnige Terrassen gehen in schattige Wege über, formale Gartenbereiche in naturnahe Landschaften. Informationstafeln liefern Hintergrundwissen, bleiben dabei bewusst dezent – der Garten erklärt sich, wenn man möchte, lässt sich aber ebenso gut einfach erleben.

 

 

Der Frühling in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff: Ein Meer aus Blüten und frischem Grün

 

Mit dem Frühling beginnt die Saison in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, und gleichzeitig eine der farbigsten Zeiten. Schon ab April verwandelt sich die Anlage in ein regelrechtes Blütenmeer: über 150.000 bunte Tulpen verbreiten fröhliche Farben in allen Formen, dazu kommen Tausende von Narzissen, Ranunkeln, Vergissmeinnicht und isländischem Mohn, die weite Teile der Gärten bedecken. Die Blütenpracht wird ergänzt durch exotische Kamelien, japanische Zierkirschen und farbenfrohe Rhododendren, deren Blütenbüschel Anfang April besonders zarte Akzente setzen. Gleichzeitig bilden Pfingstrosen, Judasbaum und die prallen Blüten des Zierlauchs eindrucksvolle Blickpunkte.

 

Die Kombination aus frischem Grün, klarer Luft und milden Temperaturen macht den Frühling zum perfekten Zeitpunkt für einen ausgedehnten Spaziergang durch diese einzigartige Gartenlandschaft im Meraner Land.

Die Gartennächte auf Schloss Trauttmansdorff
Aussichtspunkt im schönsten botanischen Garten Italiens

Der Sommer in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff: Farben, Düfte und mediterrane Fülle

Wenn der Sommer kommt, wandeln sich die Gärten erneut – von der zarten Blütenpracht des Frühlings zu intensiver Farben- und Duftfülle. Vielfarbige Blumenbeete, duftende Rosen und südländische Exoten wie Oleander und Seidenakazie bestimmen jetzt das Bild. Unterhalb des Schlosses blühen ab Ende Juni die runden Lavendelbüsche, die an die Felder der Provence erinnern, und im nördlichsten Olivenhain Italiens ziehen im Laufe des Sommers mehrere Tausend Sonnenblumen die Blicke auf sich. In den Waldgärten leuchten Hortensien in Weiß, Rosa und Blau, während auf dem Seerosenteich Seerosen und exotische Lotosblumen ihre großen Blüten entfalten. Weiße Prachtkerzen, Phlox und Monbretien überziehen die Sommerwiesen, und im August sorgen die farbenprächtigen Rispen der Kreppmyrte für weitere Hingucker.

 

Wer jetzt durch die Gartenwelten streift, erlebt die Gärten von ihrer üppigsten Seite mit intensiven Farben und sommerlicher Atmosphäre in jeder Ecke.

 

 

Die Gartennächte im Sommer: Musik, Licht und besondere Abende

 

Ein fester Bestandteil des Sommers im Meraner Land sind die Gartennächte in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff. An ausgewählten Abenden bleiben die Gärten bis spät geöffnet und verwandeln sich in eine außergewöhnliche Kulisse für Konzerte unter freiem Himmel. Zwischen Palmen, Wasserflächen und Terrassen erklingen Musikstile von klassisch bis modern – getragen von der Weite des Gartens und der Ruhe des Abends.

 

Wenn die Sonne langsam hinter den Bergen verschwindet, legt sich eine besondere Stimmung über die Anlage. Sanfte Beleuchtung hebt Wege, Pflanzen und das Schloss selbst hervor, Gespräche werden leiser, der Ausblick noch weiter. Die Konzerte fügen sich unaufdringlich in die Landschaft ein und machen die Gartennächte zu einem Erlebnis, das Natur, Musik und Sommerabend auf besonders stimmige Weise verbindet.

Lumagica in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff
Winterurlaub in Meran

Der Herbst in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff: Goldene Töne und spätsommerliche Akzente

Auch im Herbst lohnt sich ein Besuch der Gärten von Schloss Trauttmansdorff – zu dieser Zeit zeigt sich ein ganz anderes, aber nicht weniger faszinierendes Farbspektakel. Zahlreiche Stauden wie Herbstastern und Dahlien blühen weiterhin oder nehmen jetzt ihren Auftritt wahr. In den Wasser- und Terrassengärten entfalten Astern ihre Blüten in Lila und Blau, während im Sonnengarten südländische Früchte wie Feigen, Granatäpfel, Oliven und Trauben reifen und die mediterrane Seite des Gartens betonen. Besonders beeindruckend ist die Färbung der Miniaturwälder in den Waldgärten: nordamerikanische und asiatische Laubbäume zeigen warme Töne von Gelb über Orange bis kräftigem Rot – ein Farbspiel, das an den “Indian Summer” erinnert. Selbst im späten Herbst blüht hier noch das eine oder andere exotische Gewächs wie die zarten Herbst-Kamelien.

 

Im Herbst kehrt Ruhe ein. Die Luft ist klar, die Sicht weit, die Temperaturen angenehm. Gerade für einen Herbsturlaub in Schenna ist ein Besuch in Trauttmansdorff ideal: weniger Trubel, viel Raum und eine Landschaft, die zum Verweilen einlädt.

 

 

Ein Wintererlebnis in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff: LUMAGICA

 

Auch in der kalten Jahreszeit sind die Gärten von Schloss Trauttmansdorff kein stiller Ort. Mit der LUMAGICA-Lichterinstallation verwandelt sich ein Teil der Anlage in eine stimmungsvolle, leuchtende Winterlandschaft. Sanft beleuchtete Wege, Lichtfiguren und Installationen setzen Bäume, Strukturen und Gärten im dunklen Winter in Szene und schaffen eine Atmosphäre, die still, poetisch und zugleich einladend ist. LUMAGICA ist kein lautes Spektakel, sondern ein Spaziergang durch Licht und Dunkelheit – ein besonderes Erlebnis für Gäste, die ihren Winterurlaub im Meraner Land nutzen möchten, um die Gärten einmal ganz anders zu erleben.

Der Eingang zum Touriseum
Altes Werbeplakat für Südtirol

Schloss Trauttmansdorff & Touriseum – Die Geschichte des Reisens in Südtirol

Im Zentrum der Gartenanlage steht das Schloss Trauttmansdorff, eng verbunden mit der Geschichte Merans als Kurort. Kaiserin Elisabeth von Österreich, besser bekannt als Sissi, verbrachte hier mehrere Aufenthalte hier und trug maßgeblich dazu bei, Meran als Ort der Erholung und des milden Klimas europaweit bekannt zu machen.

 

Heute beherbergt das Schloss mit dem Touriseum eines der spannendsten Museen im Alpenraum: das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Es ist das erste Museum überhaupt, das sich ausschließlich der Geschichte des Tourismus in Tirol und Südtirol widmet und diese in lebendig inszenierten Räumen auf unterhaltsame Weise erzählt.

 

Der Rundgang führt durch über 250 Jahre alpine Tourismusgeschichte – von den Anfängen, als die Alpen noch als gefährlich galten, über die Belle Époque und die Zeit der Grandhotels bis hin zu den modernen Urlaubskulturen des 20. und 21. Jahrhunderts. In rund 20 Ausstellungsräumen begegnen Sie historischen Situationen, lebensgroßen Figuren, detailgetreuen Modellen, Filmen und interaktiven Installationen, die den Wandel des Reisens zeigen.

 

Ein Höhepunkt ist der Bereich zur berühmten Besucher-Geschichte von Kaiserin Elisabeth (Sissi) in Meran: Hier sehen Sie Originalobjekte, historische Exponate und Hörstationen, die das Leben und die Reisen der Kaiserin greifbar machen.

 

Ganz bewusst verbindet das Touriseum Information und Unterhaltung: Mit humorvollen Elementen, interaktiven Stationen wie dem „Südtirol-Spiel“ und überraschenden Inszenierungen wird die Zeitreise durch die Geschichte des Reisens zu einem Erlebnis für die ganze Familie.

 

 

Öffnungszeiten & Führungen – Gut informiert durch das Gartenjahr

 

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind von Anfang April bis Anfang November täglich geöffnet. Mehrmals täglich werden geführte Rundgänge angeboten – von klassischen Gartenführungen bis hin zu thematischen Angeboten. Sie richten sich sowohl an Pflanzenliebhaber als auch an Gäste, die Hintergründe und Geschichten entdecken möchten.

 

Für Gäste des Hotel Hohenwart in Schenna sind die Gärten ein Ausflugsziel, das sich immer wieder neu anbietet: für einen ausgedehnten Spaziergang, einen besonderen Abend oder einfach für eine Zeit zwischen Natur, Landschaft und Ruhe.

 

 

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