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Hotel Hohenwart Chronik

Klein fing’s an

Man könnte fast schon ein wenig nostalgisch werden, wenn man alte Ansichtskarten und Bilder von Schennas Vergangenheit betrachtet. In den fünfziger Jahren war es noch ein verträumtes Bauerndorf und nur die Gasthäuser beherbergten die ersten Urlauber, die vorerst nur vereinzelt zu uns kamen. Hie und da wurden auch schon in einem Bauernhof Zimmer vermietet. Der Fremdenverkehr steckte buchstäblich in den „Kinderschuhen“. Doch jedes Jahr kamen neue Freunde dazu und bald schon festigte sich der Ruf Schennas als sonniger und freundlicher Ferienort in unmittelbarer Nähe Merans.

Einer der ersten, der die Zeichen der neuen Zeit verstand, war Herr Mair. Er erbaute die erste Frühstückspension in „Schönna“, wie man’s damals noch schrieb. Viel hat sich verändert in diesen 50 Jahren, doch eines ist gleich geblieben: die Freude an unserem Beruf.


1956
Baubeginn: Der Grund wird noch von Hand ausgehoben (so viel „Muskelschmalz“ würde heute wohl kaum ein Junger aufbringen).


1957
Am 20. August ziehen die ersten Gäste ein: Familie Dr. Walter aus Heinsberg. 'Hohenwart' hat stolze 18 Betten, 1 WC und 1 Etagendusche. Zimmer mit Frühstück kostet pro Person die erkleckliche Summe von 800 Lire.

1958
Die Anfragen häufen sich: der Dachboden muss ausgebaut werden und die Bettenzahl steigt auf 26. Der Nussbaum im Garten wird gepflanzt. Der Garten wird angelegt. Herr Mair ist Junggeselle und Faktotum, er steht hinter der Kaffeemaschine, ist Kellner, Hausmeister und wenn's sein muss auch Zimmermädchen.

1960
Hochzeit mit Anna Hölzl vom Schennerhof. Nun kann auch Halbpension angeboten werden.

1961
Christine wird geboren.

1962
Mutter hat in München Konditorin gelernt, das Café wird eröffnet. Die Garage wird umgebaut und das hintere Stübchen eingerichtet. Es hat als einziges die baufreudigen Jahre überlebt, weil's so gemütlich ist.

1964
Männlicher Nachwuchs stellt sich ein: Seppl wird geboren. Hohenwart und Starkenberg bauen gemeinsam das erste Freibad in Schenna.
Ankauf des Grundstückes für die 'Traube'.

1965
2 Monate nach Ankauf Baubeginn.

1966
Im März - die Saison ist länger geworden - ziehen die ersten Gäste in die Traube ein.

1967
Alle guten 'Dinge' sind drei: Hanni kommt!

1970
Man muß mit der Zeit gehen: das Haupthaus wird umgebaut und alle Zimmer erhalten Dusche oder Bad. Damit hat das leidige Schlangestehen vor den Etagenduschen ein Ende, die famose rote Lampe als 'Besetzsignal' hat ausgedient.

1971
Ausbau der Garage und Errichtung des Hallenbades.

1972
Die Turniere beginnen auf dem Tennisplatz.

1977
Die Zimmer in der Traube werden einer Schönheitskur unterzogen. Grundstückankauf zur Erweiterung des Haupthauses. Hohenwart bekommt eine neue Auffahrt mit Kapelle.

1978
Das Haupthaus wird erweitert. Im August 1979 ziehen die ersten Gäste ein. Das Café war schon im Juli eröffnet worden.

1980
Das Appartementhaus 'Bachmair' wird gebaut.

1981
Mit dem neu eröffneten Appartementhaus 'Bachmair' erweitern wir unser Angebot. Die Ferienwohnungen sind im gewohnt großzügigen Hohenwart-Stil eingerichtet, sie werden auch höchsten Ansprüchen gerecht. Von Familien mit Kindern oder auch von Ehepaaren, die es lieber etwas 'privater' möchten, wird unser Appartementhaus 'Bachmair' besonders geschätzt.

1984
Umbau im Haus Traube. Einige Zimmer bekommen ein modernes 'Outfit', der Schwimm- und Saunabereich wird erweitert.

1986
Die Pension 'Schönblick' wird dazugekauft.

1987
Das neue Haus wird von Kopf bis Fuß einer radikalen Schönheitskur unterzogen. Im Juli beginnen wir mit den Abbrucharbeiten. Der ältere Teil wird gänzlich abgerissen und neu unterkellert, der neuere Teil wird hingegen innen umgekrempelt. Zum neuen Kleid passt sicherlich auch der neue Name 'Hotel Christine'. Ganz gewiss ein heißer Tipp für alle, die einen ungezwungenen Hotelaufenthalt bevorzugen.

1988
Am 16. Juli ziehen die ersten Gäste im Christine ein. Ganz Hohenwart-like präsentiert sich das neue Haus, mit dem gewohnten Komfort und familiären Atmosphäre. Im Winter 1989 wurden noch die letzten Schönheitsfehler korrigiert, die gemütliche Bauernstube eingebaut und die Garage fertiggestellt.

1989
Die Hohenwart-Familie wird größer: Christine heiratet ihren Martin. Im Winter wird der Tennisplatz vergrößert und mit einem neuen Belag versehen.

1990
Kein Winter ohne Umbau: der Speisesaal bekommt ein neues Outfit und die Toilettenanlage neben dem Café wird erneuert.

1991
März 1991: es meldet sich das erste Enkelkind: Maximilian; Herr und Frau Mair bauen sich ihren Ruhesitz oberhalb des Hotel Christine.

1992
Zu Ostern übersiedeln die Eltern in Ihr Häuschen 'Mair im Turm'. Im Winter wird der alte Speisesaal in einen multifunktionalen Konferenzsaal umgewandelt.

1993
Am 14. November rücken die Bagger an. Die Hälfte der Traube wird abgerissen und 17 neue Zimmer, sowie eine Turmsuite entstehen.

1994 Die Zimmer im vierten und fünften Stock werden einer Schönheitskur unterzogen.
26. November: Hochzeit auf Hohenwart. Sepp zieht mit seiner Frau Gerti in die Wohnung über dem Konferenzsaal ein.

1995
31. März: im Hotel Christine wird’s lebendig - Maria-Elisabeth erblickt das Licht der Welt.
20. November: ein turbulenter Winter steht bevor. Wir beginnen mit dem Bau unseres Erlebnishallenbades und der exklusiven Saunawelt.

1996
4. Jänner: kaum sind die letzten Weihnachtsgäste aus dem Haus, wird die alte Traube abgerissen. Es entstehen 7 neue Zimmer vom Typ Labers und Laugenspitz, sowie der Vitaltempel „ Land des Lächelns“ im Turm der „Traube“. In Rekordbauzeit konnten wir am 29. März unser Schwimmbad einweihen und zu Ostern waren alle Zimmer vermietet.
17. Oktober: es meldet sich Enkelkind Nr. 3 an – Stammhalter Franz wird geboren.

1997
Es war ein rauschendes Fest. Als an jenem 20. August 40 Luftballone in den sommerlichen Abendhimmel schwebten, hatte das auch symbolischen Charakter: 40 Jahre im Dienst der Gäste für unbeschwerte Lebensfreude, fern von (manchmal sicher auch) drückenden Alltagssorgen. Unter den zahlreichen Ehren- und Stammgästen befanden sich Hohenwarts allererste Gäste aus dem fernen August 57. Ihre Anwesenheit steht stellvertretend für das Besondere an Hohenwart, dieses Gefühl, einer großen Familie anzugehören und sich wohl zu fühlen wie in einem zweiten Zuhause.

1998
Jänner: Die Zimmer im 2. und 3. Stock des Stammhauses bekommen eine gründliche „Verschönerungskur“.

1999
Jänner: der alte Speisesaal weicht einem neuen mit großem Frühstücksbuffet. Zwei getäfelte Stuben schaffen heimelige Atmosphäre. Außerdem wird die Terrasse erweitert und ein zweiter Nussbaum gepflanzt. Das Appartementhaus Bachmair wird renoviert.
24. April: Thomas vervollständigt das Enkelkinder Kleeblatt

2000
Unser Küchenchef Markus Marmsoler erhält endlich „seine“ neue Küche und kann sein Versprechen einlösen, Kochkurse für unsere Gäste abzuhalten.

2001
Die „großen“ Gäste freuen sich über den unterirdischen Verbindungsgang ins Christine und die kleinen über das neue Kinderspielzimmer.
November: wir erwerben den 1600 m hochgelegenen Bergbauernhof „Gsteier“ mit Gast- und biologischer Landwirtschaft. In der Folgezeit entwickelt sich „Gsteier“ bei unseren Gästen zu einem äußerst beliebten Ausflugsziel.

2002
Das Freibad wird mit Schiefer-Quarzit-Naturstein ausgelegt und erhält eine neue Heizungsanlage. Nun kann man sich bereits ab April in die beheizten Fluten stürzen.

2003
Im Verbindungsgang zum Hotel Christine entsteht unser neuer Fitnessbereich Well&Fit mit innovativen Cardio- und den neuesten Kraftgeräten. Hohenwart ist immer am Puls der Zeit.
Die Terrasse wird umgestaltet wichtigster Eingriff:
der alte Nussbaum wird durch einen neuen ersetzt.

2004
Unsere Neuheiten für 2004:
das „Träume-Reich“ – richtig schön zum Entspannen
der Asia-Raum – für Shiatsu, Thai-Yoga und La Stone Therapie
Happy Hair – der Friseur im Haus.

2005
Auf zwei Ebenen entsteht eine neue Tiefgarage mit 56 Stellplätzen, weiters ein großzügiges Entrée und ein würdiger Empfangsbereich; die Kaminhalle, die Bar und das Rondell werden umgebaut.

2006
Eine neue Stube (Gamsstübele), eine Vinothek und ein neuer Buffetraum erweitern das gastronomische Angebot.

2007
Am 20. August feierten wir 50 Jahre Hohenwart. Es waren Stunden und Tage fröhlichen Wiedersehens, Feiern in einer gelungenen Mischung zwischen Rückblick und Aufbruch.
Unter den zahlreichen Ehren- und Stammgästen befanden sich Hohenwarts allererste Gäste aus dem fernen August 1957. Ihre Anwesenheit steht stellvertretend für das Besondere an Hohenwart, dieses Gefühl, einer großen Familie anzugehören und sich wohl zu fühlen wie in einem zweiten Zuhause.

2008
5 neue Rosensuiten (65 – 70 m²) ergänzen das Angebot im Haus Christine, ideal für Familien oder „Schnarcher“. Die Juniorsuiten vom Typ Etschtal im Stammhaus bekamen eine Verjüngungskur, grandios ist der Ausblick von der neuen Suite in der 4. Etage.
Neues für die Kids im Haus Christine: „der Spielsalon“ mit Playstation, Nindtendo Wii, Calcetto und Tischtennis und Flocky’s Kinderwelt für unser ganzjährig betreutes Kinderprogramm.

2009
Die 3. Etage im Stammhaus wird renoviert. Auch im Appartementhaus Bachmair gibt es Neues: eine neue Ferienwohnung Typ Tirol (70 m²), sowie das Appartement Küchelberg wird einer Verjüngungskur unterzogen.

2010
Die restlichen Zimmer im Stammhaus werden renoviert. Umgebaut und neu gestaltet werden auch die 5 Appartements im Haus Bachmair.

2011
Am 15. Mai eröffnen wir den 1200 Quadratmeter großen “VistaSpa” – eine ruhige, Licht durchflutete Wohlfühl-Oase auf drei Ebenen mit grandiosen Ausblicken. Neben diversen Saunen, Dampfbädern, Behandlungsräumen und kreativ gestalteten Ruhebereichen, gibt es auf der Dachterrasse ein großes Open Air Solebecken, eine Panoramasauna und einen Open Air Private Spa. Für „Langstreckenschwimmer“ wird zudem ein neues 25 Meter-Freibad gebaut.